Miami Files

Grave Peril, Part 5

Sie treffen sich in der Nacht nach dem Begräbnis mit Sancia. Die erklärt ganz deutlich, dass sie Totilas umbringen möchte, weil er einen Dämon in sich trägt, noch dazu freiwillig. Cherise möchte sie eigentlich nur in Sicherheit bringen, damit sie nicht zu einem Monster wird.
Richards Dämon interessiert sie eigentlich nicht, aber sie ist bereit, Richard gegen Cherise einzutauschen.

Nach längerem Gespräch beschließen sie, Sancia erst mal Sancia sein zu lassen und sich auf den Dämon zu konzentrieren. Der Vorschlag von Totilas‘ Dämon, dass er bei der Suche helfen könnte, wenn Totilas ihm etwas zu essen gibt – nach dem Motto: Dann stirbt nur einer und nicht viele – wird abgelehnt, statt dessen wenden sie sich an Spencer Declan. Der ist auch bereit, zu helfen, aber er braucht eine Verbindung. Dazu wird ihm Totilas‘ Dämon angeboten. Er verlangt eine ziemlich hohe Summe Geld, die Cardo aber aufbringen kann.

Also schön, gesagt, getan. Spencer braucht noch etwas Zeit, aber am nächsten Tag brechen sie mit ihm auf, um den Dämon bei Jacks Ritualplatz zu bannen. Der Ritualplatz liegt ein gutes Stück im Landesinneren, weil Jack wohl eine ähnliche Umgebung wie in seiner Heimat vorzieht. Er hat schon einen Bannkreis erschaffen und wartet. Über Spencers Auftauchen hier ist er sichtlich weniger begeistert.

Spencer braucht für das Herbeirufen des Dämons Totilas‘ eigenen Dämon, der zunächst nicht sehr kooperativ ist. Erst als Edward… handgreiflich wird, tritt er zu Tage. Spencer findet die Man-on-man-Action zwar sichtlich unappetitlich, aber er macht sich daran, den Dämon zu rufen.
Als er auftaucht, ruft Alex ihn zu sich und läuft in den Kreis hinein. Gemeinsam schaffen es Edward, Cardo, Totilas und Alex, ihn lange genug im Kreis zu halten, bis Jack sein Ritual beendet hat. Dabei springt der Dämon einmal von Alex zu Edward, aber das macht glücklicherweise nichts.

Sobald Jack das Ritual beendet hat, manifestiert sich der Dämon physisch. Alex öffnet ein Tor ins Nevernever, und die Kraft des Rituals schleudert Richard Raiths Dämon hindurch – unwahrscheinlich, dass der je den Weg zurück finden wird.

Danach sind alle ziemlich erschöpft. Jack ist nicht sehr begeistert, weil Spencer Declan jetzt seinen Heiligen Ort kennt – aber immerhin ist der Dämon weg, und die Morde hören auf.

In den nächsten Tagen stabilisiert sich die Situation. Mit Hilfe von Totilas, der Alexi halbwahre Fakten unterschiebt, gelingt es Gerald, die russische Vampirin auszumanövrieren – zumal ihr Leibwächter Castor Elfenbein ihr in den Rücken fällt und mit Gerald gemeinsame Sache macht. Totilas wird innerhalb des White Courts rehabilitiert, da seine Schwester ja noch lebt. Das Kopfgeld wird auch aufgehoben (das kriegt Cardo, der ja Spencer Declan bezahlen musste).

Sancia bleibt in der Stadt. Es sickert durch, dass sie wohl Gerald am liebsten direkt angreifen würde, aber da der mit seiner Sippschaft erstmal im Biltmore Hotel wohnen bleibt, haben ihr das besonnenere Köpfe (sprich: Orféa) wieder ausgeredet. Trotzdem bleibt die Situation zwischen dem Roten und dem Weißen Hof gespannt.

Außerdem sickert durch, dass Richard den RCVs entkommen sein muss, vermutlich durchs Nevernever. Zaubern kann er ja. Allerdings ist er bislang noch nicht wieder aufgetaucht, und Sancia sucht weiterhin nach ihm.

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Marganma

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