Miami Files

Ricardos Tagebuch: Blood Rites 7

Mierda, mierda, mierda. Mierda. Hätte ich doch bloß Dee da nicht mit reingezogen! Andererseits, wenn sie und Jack nicht gewesen wären… Ich mag es mir gar nicht ausmalen.
Aber jetzt liegen sie und Jack im Krankenhaus, und um ein Haar hätten sie es nicht überlebt.

Verdammte Bucas.

Wobei ich gestehen muss, dass mir von Anfang an nicht ganz wohl bei der Sache war, sobald wir in Little Havana ankamen. Aber ehe wir zu dem Fest gingen, trafen wir uns mittags nochmals mit Kataklysma Berkeley, um von ihr zu erfahren, wie sie und das Filmteam die Aufregung des vorigen Tages überstanden hatten. Und außerdem hatten wir nachgedacht.

Wenn man davon ausgeht, dass tatsächlich die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen, dann ist der epische Endkampf™ mit seinen beschworenen Indianergeistern und dem Ritual und der ganzen Action, die da abgeht, der pefekte Kandidat für das perfekte SNAFU. Und wir können das Drehteam da nicht einfach so blauäugig reingehen lassen. Ich bin zwar nicht sicher, wieviel wir, wenn wir vor Ort sind, tatsächlich ausrichten können, aber die Jungs, mehr oder weniger übernatürlich, wie sie ja nun einmal sind, haben doch immerhin gewisse Möglichkeiten.

Und auch ich versuchte, wenigstens ein bisschen was zu den Vorbereitungen beizutragen. Was in meinem Fall darauf hinauslief, dass ich uns bei Ms Berkeley Statistenrollen für den Showdown besorgte (das hatte sie uns ohnehin angeboten: Ich glaube, sie war recht angetan von der Idee, dass der Autor der Romanvorlage einen Cameoauftritt im Film haben würde) und ihr einen Vorschlag für eine letzte, kurzfristige Drehbuchänderung machte.

Nur eine oder zwei neue Zeilen Text, aber sie könnten uns vielleicht eine etwas bessere Position verschaffen. Denn der Skriptwriter hat das Buch so umgeschrieben, dass der Endkampf nicht gegen halb-körperlose Geister stattfindet, sondern gegen Zombies. Was zwar im Kontext der Geschichte nicht sonderlich logisch ist, aber auf der Leinwand mehr hermacht. Vor allem, wo doch Zombies gerade der letzte Schrei sind.
Jedenfalls. Durch diese Skriptänderung hatte der Plot auch eine kleine Lücke in Sachen „wie kann man diese Gegner besiegen?“ Im Buch bringt Eric das Totem an sich und kann die Geister damit bannen; im Film gegen Zombies visualisiert, wirkt das nicht ganz so überzeugend.
Daher die kleine Änderung, dass Salz den Zombies schadet bzw. sie zurückhält. Es muss nur ein Charakter es aussprechen, dann ist es etabliert und – hoffentlich! – in der Fiktion Realität.

Oder anders herum. Falls nichts passiert, ist es völlig egal und das kleine Plotlöchlein gestopft. Aber falls es wirklich so kommen sollte, dass wir uns in ein paar Tagen in einem echten Showdown wiederfinden, dann haben wir eine weitere Waffe gegen die erwarteten Gegner in der Hand.

Aber wie gesagt, das ist etwas, mit dem wir uns in ein paar Tagen beschäftigen müssen. Was heute auf dem Fest passiert ist, hat uns heute schon genug in Anspruch genommen.
Und ich drücke mich schon wieder mal, stelle ich fest. Genug.

Die fiesta war – wie Straßenfeste das eben so sind – bunt und laut und quirlig, und auch wenn anfangs alles friedlich und fröhlich blieb, fiel uns doch so ziemlich als erstes auf, dass die Bucas auf dem Fest einen Stand hatten und auf einer kleinen Bühne eine – zugegebenermaßen ziemlich beeindruckende – Feuershow abzogen. Überhaupt nahm an dem Fest nicht nur ganz Little Havana teil, sondern auch sonst so ziemlich jeder, den man aus der übernatürlichen Gesellschaft so kennt. Von der Santería über die Hippies von der Kommune inklusive Jack sowie einigen Vertretern des Elder-Clans, bis hin zur Santo Shango und etlichen Mitgliedern des White Court, und schließlich noch Pan und seinem Gefolge. Die einzige übernatürliche Partei der Stadt, die nicht offensichtlich vertreten schien, war der Winterhof, aber selbst da will ich nicht mal ausschließen, dass sich nicht ein oder zwei Sturmkinder auf dem Fest herumtrieben und uns einfach nur nicht über den Weg liefen.

Apropos Pans Gefolge. Pan hatte eine ganze Reihe von Party-Girls dabei, die üblichen kichernden Groupies. Nur eine davon war anders. Ich konnte sie zwar nicht aus der Nähe sehen, aber sie wirkte zittrig, nervös, panisch beinahe, mit geweiteten, unruhig umher flackernden Augen. Als sie dann Totilas bemerkte, eilte sie auf ihn zu und klammerte sich förmlich an ihn, und er musste erst beruhigend auf sie einreden – Natalya nannte er sie, bekamen wir dabei mit –, ehe sie sich widerstrebend von ihm löste.

Ehe wir ihn darauf ansprechen konnten, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, passierten aber ein paar andere beunruhigende Sachen.

Denn Danny O’Boyle, Ximenas Vater, der ja seiner kubanischen Frau wegen im Viertel lebt, war samt seinen (wie auch sonst) allesamt irischstämmigen Kollegen von der Feuerwehr ebenfalls anwesend, und die Jungs waren auf Ärger aus. Oder besser, der Ärger suchte nach ihnen.
Denn in ihren Aufführungspausen stellten die Bucas Fragen, waren noch immer auf der Suche nach Ximena, und da fiel natürlich irgendwann der Name O’Toole.
Danny und seine Kollegen, mit irisch-aufbrausendem Temperament, hätten sich vermutlich nur zu gern auf eine Auseinandersetzung eingelassen, aber irisch-aufbrausendes Temperament oder nicht, Feuerwehr oder nicht, sie sind rein mundan und hätten gegen die Bucas vermutlich rein gar nichts ausrichten können. Also fanden wir sie lieber, ehe die Bucas sie fanden, und es gelang uns, Mr O’Toole davon zu überzeugen, dass mit einem offenen Konflikt niemandem geholfen war. Und so zogen sie sich ein wenig missmutig, aber doch größtenteils anstandslos, zurück.

Alejandra, die seit der Geschichte mit Lady Fire ja generell brennende Dinge toll und Feen unglaublich nett findet, war hin und weg von der Feuershow. Dumm nur, dass sie so hin und weg von der Feuershow war, dass die Bucas auf sie aufmerksam wurden, wie sie da mit Mrs. Salcedo (die sich netterweise bereit erklärt hatte, mal für eine Weile auf Alejandra aufzupassen) und ihrer Freundin Monica stand, und dass Sam Buca sich eine Weile mit ihr unterhielt. Und richtig dumm, dass Jandra sich irgendwann umdrehte, sich in der Menge umsah und dann zielgenau auf mich zeigte. Mierda. Was hätte ich darum gegeben, dass die Bucas nicht von Alejandras Beziehung zu mir wussten!

Während ich die Szene noch beobachtet, kam Mamá vorbei und sammelte Jandra ein, während Monica und ihre Mutter noch am Feuerstand stehen blieben. Doppel-mierda. Jetzt wussten die Bucas auch noch von meinen Eltern…

Dass Feu Buca dann anfing, sich mit Mrs. Salcedo zu unterhalten, passte mir auch ganz und gar nicht, vor allem nicht, als sie dann auf Monica zeigte und eine Frage stellte, oder eher sogar eine Feststellung machte, auf die Mrs. Salcedo mit betrübtem Nicken reagierte, woraufhin die junge Feu eindringlich auf sich einredete, was Mrs. Salcedo erst zögerlich, dann, offensichtlich überzeugt, mit stärkerem Nicken quittierte. Dann verabschiedeten Mutter und Tochter sich und schickten sich an, das Fest zu verlassen.

Mierda! Ja, verdammt, ich weiß, ich habe Mrs. Salcedo versprochen, dass Ximena sich um Monica kümmern würde, aber Ximena ist momentan anderweitig eingespannt, und offensichtlich hatte Mrs. Salcedo wenig Lust, noch länger zu warten. Aber, verdammt, die Bucas?

Ich sagte also sowohl den Jungs als auch meinen Eltern kurz bescheid und ging Mrs. Salcedo dann nach. Die war inzwischen zwar schon längst nicht mehr zu sehen, aber der Kindergarten hat vor einigen Monaten mal eine Telefon- und Adressenliste für die Eltern aller Kinder in einer Altersgruppe herausgegeben, damit man auch privat mal was zusammen planen kann, wenn man möchte, daher war es kein Problem, ihr nach Hause zu folgen.

Mrs. Salcedo empfing mich freundlich, sogar begeistert, lud mich in ihr Haus ein und bot mir gleich etwas zu trinken sowie ihren Vornamen, Livia, an. Natürlich revanchierte ich mich mit meinem eigenen Vornamen, aber es war mir ziemlich peinlich. Denn offensichtlich fand, findet, Livia mich ziemlich nett, und dass ich sie in ihrem Haus aufsuchte, schien ihr Hoffnungen zu machen; Hoffnungen, die ich nicht erfüllen kann… Oh verdammt.

Ich versuchte, ihr das so schonend wie möglich beizubringen, aber natürlich war es trotzdem ein hochnotpeinlicher Moment. Als wir das Unbehagen einigermaßen abgeschüttelt hatten, fragte ich Livia rundheraus, ob Feu Buca ihr angeboten habe, Monica zu unterrichten. Sie bejahte, woraufhin ich vorsichtig versuchte, ihr meine Bedenken bezüglich der Bucas zu vermitteln, ohne ihr gleich das gesamte Ausmaß unserer Vermutungen und Befürchtungen und unseres Wissens bezüglich dieses Trupps offenzulegen. Ich erklärte auch, dass ich mein Versprechen ihr gegenüber keinesfalls vergessen habe, und dass meine Bekannte auf jeden Fall in den nächsten Tagen zu Monica kommen würde, aber dass es momentan noch Dinge gab, um die sie sich kümmern musste und dass Livia doch bitte, bitte Geduld haben möge, weil ich in bezug auf die Bucas ein ganz schlechtes Gefühl hätte.

Was sie mir alles abnahm, ernsthaft nickte und ein entschlossenes Gesicht machte – nur um dann die Stirn zu runzeln und zu sagen: „Ich vertraue Ihnen, Ricardo, und ich bin sicher, dass Sie recht haben, und eigentlich will ich es genauso machen, wie Sie sagen… aber trotzdem habe ich das überwältigende Bedürfnis, Monica in die Obhut der Bucas zu geben!“

Oh. Ver. Dammt. Davon hat Edward erzählt, als er von den Flambeaux berichtete, diesen Warlocks, die von dem Chicagoer Warden aufgerieben wurden und von denen wir glauben, dass die Bucas ihre Überreste darstellen. Um als „Warlock“ deklariert und mit der Todesstrafe belegt zu werden, muss man die Magier-Gesetze brechen: Einen anderen Menschen mit Magie umbringen ist eines davon. In dessen Geist herumzupfuschen und Gehirnwäsche zu betreiben, ist ein anderes.
Und offensichtlich hatte Feu Buca Livia die Idee eingepflanzt, Monica von den Bucas ausbilden zu lassen.
Was endlich ein Beweis für ihren Warlock-Status war, wenn wir noch einen gebraucht hätten…

Ich riet Mrs. Salcedo, Miami für eine Weile möglichst weit hinter sich und Monica zu lassen, um aus der Reichweite von Feus Einflüsterungen zu kommen. Und tatsächlich meinte Livia, sie wollte schon länger einmal ihre Eltern in Montana besuchen, oder wo auch immer.

Entsprechend beunruhigt über die Ereignisse kam ich zurück zum Fest… und merkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Die Unruhe; die Leute, die alle in eine bestimmte Richtung strömten; der Brandgeruch, der aus genau dieser Richtung kam… einer Seitenstraße… genau der Seitenstraße, in der meine Eltern wohnen… genau deren Haus… O madre de Dios!

Mamá, kreidebleich, mit einer weinenden Alejandra im Arm. Papá, anscheinend vergleichsweise unverletzt, aber hustend vom Rauch. Am Boden Jack „White Eagle“, regungslos, mit offensichtlich schweren Verbrennungen, und – o Dios – Dee, ebenfalls verwundet, aber bei Bewusstsein und auf den Beinen, mit bedrohlichem Gesicht schützend vor meiner Familie stehend. Etwas seitlich die Jungs, die anscheinend auch gerade vor wenigen Augenblicken erst dazu gekommen waren.

Ihnen gegenüber, die Bucas, oder besser, nur drei von ihnen: Feu, Ray und Anführerin Sam. Feu vor allem mit offenen Haaren, vor freudiger Erregung leicht geröteten Wangen und etwas beschleunigtem Atem, wilden Augen, die sich gerade bereit machte, einen neuen Feuerzauber auf Dee loszulassen.

Und ich ging dazwischen. Natürlich ging ich dazwischen, die Frage stellte sich in dem Moment gar nicht. Hier war Dee, die meine Familie verteidigte, verletzt worden war, weil ich mich hatte ablenken lassen und nicht da gewesen war, als sie mich brauchten!
Ja, ich weiß, selbst wenn ich von Anfang an dabei gewesen wäre, hätte ich nicht viel ändern können, aber so fühlte es sich in dem Moment an. Und wie gesagt, ich dachte nicht. Ich reagierte.

Glücklicherweise traf mich Feus Feuerball nicht richtig. Oder genauer – erstens traf mich der Feuerball nicht richtig, und zweitens hatte Edward gestern noch in seinem Labor einen Trank hergestellt, der vor Feuer schützt. Genug für zwei Phiolen war es, und beide hat er mir gegeben. Wofür ich ihm zutiefst dankbar bin, denn so wurde ich von dem Angriff lediglich etwas angesengt. Unangenehm, aber nicht gefährlich, gracias a Dios.

Dann griffen auch die Jungs schon ein. Was sie genau machten, kann ich gar nicht mehr sagen, aber die Bucas mussten auch einige Federn lassen und zogen ab.
Aber nicht, bevor Sam uns höhnisch noch eine Nachricht mitgegeben hatte. „Ihr wisst doch bestimmt, wo Ximena ist. Richtet ihr aus, dass wir mit ihr ‘reden’ wollen, dann muss auch kein Außenstehender mehr verletzt werden.“ Puta.

Dann waren sie fort, und wir bemühten uns um Schadensbegrenzung.
Einen Krankenwagen für Jack, um den es wirklich übel stand. Zum Glück gelang es Totilas, ihn zu stabilisieren und erste Hilfe zu leisten, bis der Krankenwagen vor Ort war.
Auch Dee musste ins Krankenhaus, weil es auch sie ziemlich schwer getroffen hatte. Aber wenigstens war sie selbst noch mobil und, anders als Jack, nicht in Lebensgefahr. Am liebsten hätte ich sie begleitet, aber Jandra und meine Eltern zu beruhigen und bei ihnen zu bleiben, war wichtiger.

Edward und Totilas hatten in dem Gerangel mit den Bucas auch ein paar Schrammen abbekommen, aber nichts für sie mit ihrer beschleunigten Heilung wirklich Tragisches.

Als sich dann alles soweit beruhigt hatte, haben wir auch endlich aus Totilas herausbekommen, wo er die letzten Tage über war. Auf einem Auftrag für Gerald, das hatten wir ja schon gewusst. Aber was das für ein Auftrag war, das wussten wir nicht. Grrrrr. Ich könnte jetzt noch aus der Haut fahren, wenn ich nur daran denke. Das kann so nicht auf sich beruhen bleiben, Totilas, darüber wird noch zu reden sein, so wahr ich Ricardo Alcazár heiße.

Nach der Geschichte mit den Loa-Masken musste Gerald Raith sein Geschäft mit dem Marihuana des Elder-Clans ja zähneknirschend an die Santo Shango abgeben. Diese Lücke in seinen Verdiensten wollte er jetzt schließen, und so ist er anscheinend auf einen Handel mit Freund Pan eingegangen. Raith liefert dem Sommerherzog Stoff, den er von seinen russischen Verwandten bezieht, und erhält dafür im Gegenzug von Antoines Traumdrogen. Ja, den Traumdrogen. Seit wir dem Cabrón das Handwerk gelegt haben, dürften die wenigstens wieder vergleichsweise harmlos sein. Zumindest haben wir von niemandem mehr gehört, der nicht träumen kann, und George meinte letztens auch irgendwann, seine Traumfresser-Kumpane und er würden sich seit der Befreiung ihrer Schwarmmutter wieder auf kleinere Knabbereien beschränken.

Aber der Deal zwischen Raith und Pan umfasste eben nicht nur den Austausch von narkotisierenden Substanzen. Als Zeichen „guten Willens“ lieferte Gerald auch eine Handvoll russischer Mädchen an Pan, die an dessen Hof für Gesellschaft sorgen sollten. Und lustige Parties hin, Joelles Erfahrungen als Pan-Groupie her, das ist Menschenhandel, verdammt!

Vor allem und noch viel mehr, weil eines der Mädchen Totilas anscheinend auf Knien anflehte, sie nicht dorthin zu bringen. Das war wohl auch genau diese Natalya gewesen, die sich später auf dem Fest dann so an Totilas geklammert hatte. Totilas sprach sehr kühl und sachlich darüber, wie er es immer tut, ließ sich keinerlei Regung anmerken und deutete nur ungefähr an, was geschehen war. Aber anscheinend hatte dieses Mädchen Visionen davon, dass sie brennen, im Feuer sterben werde, wenn sie an Pans Hof komme. Und was tut dieser kalte Fisch? Liefert sie dennoch dort ab, all ihrer Panik und Bitten zum Trotz. Wenn mir bisher nichts anderes ins Hirn gehämmert hätte, dass Totilas ein verdammter White Court und kein Mensch ist, der einfach keine Emotionen verspürt, wie unsereins das tut, dann hätte diese Aktion es jetzt spätestens getan.

Wir ließen die Sache fürs erste auf sich beruhen, weil wir gerade zu viel anderes um die Ohren hatten, nein, haben, und wir momentan einfach all unsere Kräfte für die Bucas und die Vorgänge beim Filmdreh brauchen, aber darüber wird noch zu reden sein, verdammt noch mal. Wenn diese Natalya gegen ihren Willen an Pans Hof ist, dann müssen wir sie da rausholen!

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Timberwere

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