Miami Files

Turncoat, Teil 1 - Mitschrieb

White-Eagle-Jack möchte seinen Namen ändern. Das ist ihm zu verwirrend mit Luftballon-Jack, außerdem hat er das schon länger nicht mehr gemacht. Dafür gibt es eine Party, auf der er Namensvorschläge annimmt. Direkt abgelehnt ist Jacky McJackface; aber auch Präsidentennamen (oder -spitznamen), John Doe (war er schon mal), Timmy und Kenny (zu viele dumme Wortspiele), Bob (Verwechslungsgefahr) oder Dick will er nicht. Auch keine Namen, bei denen im Namenslexikon “indianisch” dransteht.

Zur Auswahl stehen dann:
- Alan
- Jeremy
- Cannabis Jones
- Anthony
- Tom
- Hazel
- Steve
- Trent
- Kenneth
- Leonard
- Alwin Simon Theodore
- Alexander
- Byron

Auf der Namensparty: Junge blonde Frau bei Lila und Danny. Humpelt leicht. Mittendrin tauchen drei Leute (zwei Männer, eine Frau) in schwarzen Dustern mit langen Stäben auf. Weißer Rat. Sie suchen Enid Campbell, die junge blonde Frau. Ist angeblich ein Warlock und hat ihnen etwas gestohlen.
Aus spontaner Antipathie mit den arroganten Typen hilft Edward Enid, Lila und Danny erst mal, wegzukommen. Derweil lenken Cardo und Roberto die drei Ratshampel ab.

Im Auto erfährt Edward von Enid, dass sie auch eine Ratsmagierin ist. Sie hat zusammen mit den drei anderen eine Einheit gebildet, die Rotvampire und Warlocks bekämpft und generell Warden-Aufgaben übernimmt. Das wurde ihr vor kurzem alles zu viel, und als die Gruppe eine Art “Schloss” eines Warlocks ausräucherte, der die normalen Leute als Sklaven unterjochte, fand sie ein paar Noten: Die Sinfonía de la Tranquilidad. Ruhe und Frieden klang sehr gut für sie, also nahm sie die Noten und machte sich aus dem Staub, verfolgt von ihren ehemaligen Kameraden.

Da die drei anderen den Wahren Namen der Magierin kennen, wird sie erst mal auf ein Boot gebracht. Bei den Sunny Places ist mittlerweile Spencer Declan aufgetaucht und hat die drei anderen Ratsleute mitgenommen. Immerhin ist er Warden und sie nicht, also haben die aufgehört, sich aufzuplustern, und sind brav mitgegangen. Für irgendwas müssen die Steuern ja gut sein.

Auf dem Schiff gibt Enid zu, dass sie möglicherweise ein Warlock ist. Die anderen vielleicht aber auch, das ist im Kampf schwer zu sagen – Kollateralschaden und so. Bei der Auseinandersetzung mit dem Schlossherrn hat sie jedenfalls am Geist der beeinflussten Leute herumgeschraubt, aber die waren doch ohnehin schon kaputt, und sie zu erschießen ist ja nun auch nicht besser. Sie beklagt sich darüber, immer so viele Geräusche im Kopf zu haben – Schüsse, Explosionen, Schreie – und keine Musik mehr zu hören, dabei war sie vor den ganzen Kämpfen sehr musikalisch.
Allerdings summt sie kurz etwas vor sich hin, und die Jungs haben den Eindruck, als würden alle anderen Geräusche neben dem Lied verblassen oder zumindest leiser werden.

Aber mit der Sight kann Roberto nichts Magisches an den Noten finden. Die Sinfonía wurde von Carmen Sosiego geschrieben, einer Ratsmagierin. Viel ist über sie erstmal nicht herauszufinden: Ein paar alte Konzertankündigen aus den 20ern des letzten Jahrhunderts, wo sie wohl Klavier gespielt hat. Auch die Sinfonía ist nur für die Orgel geschrieben (streng genommen also keine Symphonie).
Nach kurzer Diskussion lassen die Ritter Enid wieder gehen, die möchte nämlich weiter. Sie meint, wenn sie sich viel auf dem Wasser aufhält, würden die anderen irgendwann vielleicht die Lust verlieren oder ein besseres Ziel finden.

Nachdem sie sich getrennt haben, bittet Edward noch Vanessa Gruber, dass sie die Ritter kontaktieren möge. Zurück auf der Party erfahren sie, dass Ex-Jack jetzt Byron heißt. Oder Lord Byron. Oder Byron Lord.

Vanessa meldet sich am nächsten Tag. Sie hat von Sosiego gehört: Eine exzentrische Ratsmagierin, die versucht hat, an den Grenzen der Magie herumzuschrauben. Sie ist in den 20ern gestorben oder verschwunden, ganz sicher war Vanessa nicht – aber als Warden hat sie die Order, alle Schriften von Sosiego sofort zu zerstören. Genauso wie die Schriften von Kemmler (einem Nazi-Nekromanten) und noch ein paar anderen Gesellen. Warum, weiß sie aber auch nicht genau (gut, bei dem Nazi-Nekromanten schon).
Danach warnt sie noch vor dem Warden Donald Morgan – falls die Ritter von ihm hören, sollen sie ihm aus dem Weg bleiben und Vanessa Bescheid geben, und Declan natürlich auch.

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Marganma

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